Dokumentation

Vortrag und Diskussion mit Anne Seeck

In dem Vortrag werden Ursachen für den Aufstieg des Rechtspopulismus beleuchtet. Zudem wird die Referentin Ergebnisse u.a. der Leipziger Studie „Die enthemmte Mitte“ vorstellen. Der Vortrag ist auch als Einführung in die gesamte Veranstaltungsreihe zu verstehen.

Vortrag und Diskussion mit Sebastian Friedrich

Vortrag und Diskussion mit Anne Allex

Anne Seeck referiert über „weiblichen Wahnsinn“ – eine rhetorische Figur, die die Unterdrückung von Frauen und Formen der Abweichung miteinander vereint. Sowohl in der Literatur und im wahren Leben: Frauen wurden zu Wahnsinnigen gestempelt oder reagierten mit Wahnsinn auf ihre Unterwerfung. Die Referentin wird einige „Wahnsinnsfrauen“ vorstellen.

Vor mehr als 50 Jahren schlug Herbert Marcuse als Lösung die „Große Verweigerung“ vor. Verweigerung ist nicht mit Negation gleichzusetzen. Es geht nicht um bloßes Nichts-Tun oder radikale Versagung, sondern Verweigerung enthält ein Moment aktiven Wirkens und ein subversives Potenzial. Wir wollen etwas anders oder etwas anderes tun.

mit Renate Hürtgen und Bernd Gehrke
Nach 25 Jahren scheint in Vergessenheit geraten, warum auf den Straßen und Plätzen 1989/90 demonstriert wurde, warum der Sturz des Regimes eine solche Freude ausgelöst hat und/oder welche Aufbruchstimmung in den Zeiten des kurzen Herbstes der Utopie nicht nur bei den Oppositionellen herrschte.

Die globale Krise des Kapitalismus wirkt sich weltweit in unterschiedlichem Maße in einzelnen Staaten aus. Während – bezogen auf die europäischen Länder – besonders im Süden des Kontinents, Massenarbeitslosigkeit und Verelendung zunehmen, profitieren andere Länder (noch) von der Krise.

Kritik an aktuellen Marginalisierungsstrategien und Alternativendiskussion   1. Seminar 17./18.10.2014 im Mehringhof, Gneisenaustr.2a
Heute noch normal – morgen schon verrückt?   Freitag, 17.10., 19 Uhr:
Verrückt? Stigma und Repression

Zur Situation auf dem Wohnungsmarkt fanden im Mehringhof drei Veranstaltungen mit vielen Podiumsgästen statt. Hiermit dokumentieren wir die Inputs.

Die Veranstaltungsreihe wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt. Die Veranstaltungen im Einzelnen:

Der Markt soll es richten: Wohnen auf der Straße

Auf dem Podium

Geschichte von Sozialprotesten und Protestformen. Vortrag von Anne Seeck  Veranstaltung am 28. Juni 2013, Berlin, Mehringhof, 36 Teilnehmer_innen

Eingangs des Vortrages stellte Anne Seeck die These auf, dass es genug Protestformen gibt, diese erweitern sich beständig. Aber die Erwerbslosenbewegung ist arm an Protestformen; sie könnte von anderen sozialen Bewegungen viel lernen.

Neue Widerstandsformen braucht das Land? Mit Thilo Broschell und Peter Birke Ein Seminar im Mehringhof am 14./15.12.2013 Freitag 19 Uhr Alltagskämpfe- Alltagsorganisierung

Peter Birke berichtete über die in der Öffentlichkeit  oft unsichtbaren Streiks der 50-70er Jahre  sowie über das Zusammenwirken mit

Andreas Kemper Klassismus

Skript zum Vortrag Klassismus im Mehringhof/ Berlin /  15. 11. 2013

1. Was ist Klassismus?

Definition:

Klassismus
ist die gruppenkonstruierende Benachteiligung durch
Kulturimperialismus, Macht, Ausbeutung, Marginalisierung und Gewalt
aufgrund der sozialen Herkunft oder sozialen Position.

Veranstaltung am 18.Juni 2013 im Mehringhof (20 Teilnehmer_innen)

Vortrag von Wolf Wetzel: „Stadt in der Krise“

Veranstaltung am 17.Mai 2013 im Mehringhof (30 Teilnehmer_innen)

„Krisenproteste“: ein Vortrag von Max Henninger

Willi Hajek berichtete am Freitagabend über die Selbstermächtigung in Betriebskämpfen, Gisela Notz über die Selbstverwaltung von Alternativprojekten. Der Samstag begann mit einem Vortrag von Anne Seeck über die Selbstorganisation von Erwerbslosen. Im Anschluß referierte Robert Ulmer über "Selbstverwirklichung heute". Am Ende des Seminars zog Wolfgang Ratzel eine kritische Bilanz: Über die Illusion der…

Das Seminar am 10. und 11.2.2012 begann am Freitagabend mit Robert Ulmer und Wolfgang Ratzel zum Thema "Muße, Faulheit und Leistung". Am Samstag referierte Wolfgang Ratzel zunächst über die globale kapitalistische Arbeitsteilung und Menschenwürde, danach zusammen mit Jan Köttner über Jugend ohne Perspektive.

Wolfgang Ratzel und Anne Seeck stellten Freitagabend das Buch "Frühschicht" vor. Am Samstag referierte Karl- Heinz Schubert über "Die sozialrevolutionäre Episode der Westberliner Basisgruppen 1968/69". Im Anschluß berichtete Wolfgang Ratzel über seine Erfahrungen als Betriebsinterventionist.

Perspektiven der Erwerbslosenbewegung, ein Wochenendseminar vom 28. bis 29.10.2011 im Mehringhof mit Harald Rein (Frankfurter Arbeitslosenzentrum), Roland Roth (Politologe, Hochschule Magdeburg-Stendal) und Christian Schröder (Gruppe reflect! Berlin).